Fünf Wege in die KI-Zukunft: So gestalten Bundesländer digitales Lernen an Schulen

Von zentralen Zugängen bis zu neuen Lernkonzepten suchen Schulen eigene Wege für den sinnvollen Einsatz von KI im Unterricht

Michael Klitzsch

Lesezeit: 5 Minuten
Eine Lehrerin steht vor einer Schulklasse und arbeitet mit einem Laptop. Das Bild symbolisiert den Einsatz digitaler Technologien und KI im Unterricht. © pexels pavel danilyuk

Die Integration von KI in den Unterricht erfordert klare Konzepte für den Einsatz von Tools wie ChatGPT im Lernprozess. Die Bundesländer gehen diese Herausforderung mit teils unterschiedlichem Fokus an. Fünf Beispiele für aktuelle Initiativen:

1. Sachsen: Zentraler, datenschutzkonformer Zugang

2. Rheinland-Pfalz: Fokus auf tiefgehende Qualifizierung

Datenschutzkonforme KI-Zugänge für Schulen

3. Bayern: Eigene KI-Anwendungen und ethischer Rahmen

4. Nordrhein-Westfalen: Integration in die Lehrpläne

5. Baden-Württemberg: Pilotprojekte und KI-Campus

Andere Bundesländer

Fazit: Vielseitige Wege in die KI-Zukunft des Schulalltags

Eine einheitliche KI-Strategie für deutsche Schulen gibt es (noch) nicht. Die Länder setzen unterschiedliche Schwerpunkte – von zentraler Infrastruktur über breite Qualifizierung bis hin zur Entwicklung eigener Tools. Alle Ansätze eint jedoch das Ziel, Lehrkräfte handlungssicher zu machen und Schülerinnen sowie Schüler auf eine Zukunft mit KI vorzubereiten. Welche Modelle sich langfristig als besonders tragfähig erweisen, wird die Praxis in den kommenden Jahren zeigen. Entscheidend wird sein, voneinander zu lernen und die jeweiligen Stärken der Ansätze – einfacher Zugang, fundierte Qualifizierung, pädagogisch sinnvolle Werkzeuge und ein klarer ethischer Kompass – intelligent zu kombinieren.

Sachsen

Rheinland-Pfalz

Bayern

Nordrhein-Westfalen

Baden-Württemberg

Länderübergreifende und weitere Beispiele

  • Telli (KI-Chatbot, länderübergreifend u.a. Bremen, Brandenburg, Hessen, Hamburg, Baden-Württemberg, Thüringen):
  • emuGPT – Eigenentwicklung Sachsen-Anhalt