Was ist Selbstregulation?
Die Förderung von Selbstregulationskompetenzen ist zentral für eine gelingende Lebens- und Bildungsentwicklung von Kindern und Jugendlichen. Das hat die Stellungnahme der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina deutlich gezeigt.
Dieses Dossier richtet sich an Fachkräfte in der pädagogischen Praxis, insbesondere in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Es möchte dazu beitragen, die Förderung von Selbstregulationskompetenzen bei Kindern und Jugendlichen alltagsnah und systematisch umzusetzen und eine zentrale Handlungsempfehlung der Stellungnahme in die Praxis überführen: Selbstregulationskompetenzen als eine Leitperspektive im deutschen Bildungssystem zu verankern.
Selbstregulation stärken
Aktuelle psychologische und neurowissenschaftliche Forschung zeigt, dass Selbstregulationskompetenzen grundlegend sind - für ein gutes Leben, das psychische und körperliche Gesundheit, Bildungserfolg und soziale Teilhabe von Kindern und Jugendlichen umfasst.
Vor diesem Hintergrund hat eine Arbeitsgruppe der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina eine Stellungnahme erarbeitet. Darin empfiehlt sie, die Förderung von Selbstregulationskompetenzen als Leitperspektive im deutschen Bildungssystem zu verankern. Dieses Dossier greift diese Empfehlung auf und bündelt Orientierungswissen für eine praxisnahe und wirksame Förderung im pädagogischen Alltag.
Im Zentrum der Konferenz „Selbstregulation stärken – Bildung neu ausrichten“ am 23.–24. März 2026 auf dem Bildungscampus Heilbronn, veranstaltet von Leopoldina und aim, steht die Förderung von Selbstregulation von der Kita bis zum Schulabschluss. Workshops und Lightning Talks liefern praxisnahe Impulse für Unterricht und Schulentwicklung.
Selbstregulation in Japans Schulen – Impulse für das deutsche System
Selbstregulation in Japans Schulen prägt den Alltag: klare Routinen, Eigenverantwortung und Gemeinschaftssinn. Welche Impulse sich für Deutschland übertragen lassen.