„Es nützt nichts, schlechte Praxis zu kopieren”

SWK-Talk: Prof. Thiel und Prof. Köller haben bei einer gut besuchten Online-Veranstaltung die Empfehlungen des neuen Gutachtens zur Lehrkräfteausbildung erläutert – und auch auf Kritik reagiert

Michael Klitzsch

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Junge Lehrkräfte, eine stehende Frau und zwei sitzende Männer, im Gespräch
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Der Schatten von Pisa, er war auch eine Woche später noch zu spüren bei der neuen Online-Veranstaltungsreihe, die Gelegenheit bieten soll, das Gutachten und seine weitreichenden Empfehlungen zu diskutieren. Das Interesse zum Auftakt war groß: mehr als 550 Interessierte waren dabei und hinterfragten zum Teil kritisch, wie es mit der Lehrkräftebildung denn nun vor dem Hintergrund des erheblichen Lehrkräftemangels und des Pisa-Schocks 2.0 weitergehen soll.

Das übergeordnete Ziel der umfangreichen Empfehlungen des SWK-Gutachtens sei, „ein klar strukturiertes Qualifikationssystem über alle drei Phasen der Lehrkräfteausbildung zu entwickeln”, machte Prof. Thiel in ihrer Vorstellung des Gutachtens nochmals deutlich. Mehr Qualität und mehr Kohärenz solle die Ausbildung bieten und dabei – auch mit Blick auf andere Gewinner-Länder bei Pisa –  besser „Karrierewege definieren”. Dies sei unter anderem wichtig für Quereinsteigende , die in der Gleichung der SWK eine wichtige Größe sind, um ausreichend qualifizierte Lehrkräfte sicherzustellen.