Wie gelingt Sprachförderung, die Kindern tatsächlich hilft? Prof. Holger Hopp forscht zum Spracherwerb und hat Sprachförderprogramme wissenschaftlich evaluiert. Im evido-Podcast geht es um die Frage, was Sprachförderung wirklich bewirken kann, um die Chancen von Mehrsprachigkeit und KI – und um Mythen, die sich über die kindliche Sprachentwicklung hartnäckig halten.
In dieser Folge des evido-Podcasts – Bildung entscheidet sprechen Lena Sterz und Alex Putzier mit Prof. Holger Hopp, Mitbegründer des Mannheimer Zentrums für Empirische Mehrsprachigkeitsforschung. Er berichtet aus seiner Forschung und ordnet ein, was Sprachförderprogramme leisten, welche Erkenntnisse die Wissenschaft liefert und wo verbreitete Annahmen über Spracherwerb an ihre Grenzen stoßen.
Prof. Dr. Holger Hopp ist Professor für Englische Sprachwissenschaft an der TU Braunschweig und Mitbegründer des Mannheimer Zentrums für Empirische Mehrsprachigkeitsforschung (MAZEM). Er forscht zu Spracherwerb, Zweitspracherwerb, Mehrsprachigkeit und Sprachverarbeitung.
Lena Sterz analyisert Bildungspolitik als Journalistin, Lehrerkind und Mutter. Sie wünscht sich, dass evidenzbasierte Erkenntnisse eine größere Rolle in bildungspolitischen Entscheidungen spielen.
Alex Putzier ist Lehrkraft mit über 15 Jahren Erfahrung und setzt sich für eine Schulentwicklung ein, die konsequent vom Kind her denkt. In seinem Podcast „Baseline – Schule im Gespräch“ verbindet er Praxis und Bildungsforschung, um fundierte Entscheidungen für Schule und Bildungspolitik zu unterstützen.